Entspannt abtauchen: Ein Tag im Freibad

Ob am See, Pool oder im Freibad – schwimmen, baden und plantschen im kühlen Nass sorgen an heißen Tagen nicht nur für Erfrischung, sondern auch für echte Urlaubsgefühle. Damit der Spaß dabei nicht „baden geht“, zeigen wir Ihnen hier, wie Sie gut vorbereitet auch bei kleineren oder größeren Sommerbeschwerden einen kühlen Kopf bewahren.

Nasse Badekleidung kann nicht nur unangenehm sein, sondern auch eine Blasenentzündung hervorrufen. NehmenSie deshalb am besten ein oder zwei Wechselsets mit ins Freibad. Im Notfall können Tees helfen, wie z.B. aus Goldrute oder Birkenblättern. Auch zur Vermeidung von Fußpilz, Hautpilz oder Scheidenpilz: gut abtrocknen, nasse Kleidung wechseln und Badeschuhe tragen.

Sie tummeln sich auf der Wiese, in süßen Getränken oder auf dem Eis: Auch Wespen lieben den Sommer. Zum Schutz sollten Sie möglichst nicht barfuß gehen und aus gut verschlossenen Flaschen trinken. Bei einem Stich hilft Kühlung. Auch Cremes mit Antihistamin können jetzt gut tun. Allergiker müssen allerdings sofort zum Arzt.

Gewöhnen Sie sich langsam an das kalte Wasser, um Herz-Kreislauf-Beschwerden vorzubeugen. Aufgrund der Verletzungsgefahr ist der Sprung ins Wasser bei vollen Becken gefährlich. Für kleinere Unfälle packen Sie am besten ein paar Pflaster und Desinfektionsspray ein.

Haben Sie eine Kühlbox eingepackt? So können Sie sich vor leicht verderblichen Lebensmitteln schützen und in der Folge vor Magen-Darm-Beschwerden. Allerdings können auch zu kalte Getränke den Magen reizen. Mit Tee, Zwieback und Schonkost sind sie notfalls gut versorgt.

Mit einem Sonnenschutz, der gegen UVA- und UV-B-Strahlung schützt und einen hohen LSF aufweist, können Sie Sonnenbrand vorbeugen. Cremen Sie aber spätestens jede Stunde einmal großzügig nach.

Bindehautentzündung im Sommer

Die Ursachen einer sogenannten Konjunktivitis sind vielfältig. Im Frühling und Sommer leiden vor allem Pollenallergiker an juckenden Augen – im Juli blühen z. B. Gräser, Beifuß und Spitzwegerich. Antihistaminika und spezielle Augentropfen aus unserer Apotheke können die Beschwerden lindern.

Äußere Einflüsse reizen die Augen

Eine Bindehautentzündung entsteht im Sommer aber auch oft, weil Wind, die UV-Strahlung der Sonne und feinste Staub- und Sandpartikel die Augen austrocknen und mechanisch reizen. Gelangen dann noch Viren an die Schleimhäute, reagiert das Immunsystem mit einer Entzündung.

Künstliche Tränen verwenden

Virale Infektionen heilen meist innerhalb von zwei Wochen von alleine wieder ab. Wichtig ist jedoch, die Augen immer schön feucht zu halten – z. B. mit hyaluronsäurehaltigen Tropfen. Bei bakteriellen Entzündungen hilft hingegen nur ein Antibiotikum. Suchen Sie daher bei einem Verdacht am besten immer einen Arzt auf.

gesund leben-Tipp:

Tragen Sie an sonnigen Tagen eine Sonnenbrille und achten Sie darauf, Ihre Augen vor Wind zu schützen.